2. SQUIDDS Kamingespräch

Umfassender Blick in die Zukunft der Technischen Dokumentation

2010, zwei Wochen vor Weihnachten: Ganz Deutschland ist eingeschneit wie seit Jahren nicht mehr – und SQUIDDS, die Spezialisten für effiziente Publikations-Lösungen, bitten zu ihrem zweiten Kamingespräch in die behaglichen Firmenräume am Nürnberger Hafen. Auf dem Programm stehen Themen, die 2011 in der Technischen Dokumentation  eine bedeutsame Rolle spielen dürften …

Bis kurz vor 14 Uhr, dem angekündigten Beginn des zweiten SQUIDDS-Kamingesprächs, war noch unklar, ob die Veranstaltung überhaupt stattfinden könnte. Bis zu 40 Zentimeter Neuschnee hatten am Vormittag die Region Nürnberg zwar in idyllisches, vorweihnachtliches Weiß getaucht, aber auch für chaotische Zustände auf den Straßen gesorgt. Und so nahmen die Interessenten, die ihren Besuch beim zweiten SQUIDDS Kamingespräch angekündigt hatten, einige Mühen auf sich, um an der Veranstaltung teilnehmen zu können. Trotz der widrigen Umstände erwies sich das Event als voller Erfolg: SQUIDDS-Geschäftsführer Georg Eck legte in der Agenda den Fokus ganz dezidiert auf Aspekte, die die Prozesse in der Technischen Dokumentation ab 2011 nachhaltig und tiefgreifend verändern werden.

Adobe Acrobat X: Universal-Tool mit weltweiter User-Basis
Nach einem kurzen Rückblick auf die erfolgreiche tekom Herbsttagung, auf der SQUIDDS Anfang November in Wiesbaden mit einem Stand vertreten war, drehte sich beim Kamingespräch zunächst alles um die zahlreichen Neuerungen von Adobes Acrobat X. Anhand aussagekräftiger Praxisbeispiele demonstrierte Georg Eck, wie die vielen Verbesserungen des Programms den Workflow des Anwenders spürbar vereinfachen und beschleunigen können: Mit der neuen, wesentlich intuitiveren und kontextsensitiven Benutzeroberfläche sind alle Funktionen mit wenigen Mausklicks abrufbar. Die nahtlose Integration des Programms in Microsoft Office, Sharepoint und in gängige Web-Browser erleichtert den anwendungsübergreifenden Einsatz. Bislang nur wenig genutzt, aber jetzt noch attraktiver: das Acrobat-Feature „Portfolio“, mit dem sich Daten unterschiedlichster Formate in PDFs integrieren lassen. Für mehr Komfort in der Zusammenarbeit mit anderen Nutzern sorgt der FTP-ähnliche Online-Dienst „Send now“, über den man größere Dateien im Handumdrehen zum Download freigibt. Kaum Änderungen hingegen erfuhren die 3D-Funktionalitäten, die neuerdings jedoch nicht mehr von Adobe selbst, sondern von tetra4D bereitgestellt werden.

Live-Schaltung nach Texas: WebWorks Roundup Conference 2010
Im Anschluss an eine kurze Pause mit angeregten Diskussionen bei Adventsstollen, Nürnberger Lebkuchen, Punsch und Kaffee versammelten sich die Teilnehmer des SQUIDDS Kamingesprächs vor der Projektionsleinwand, um die Internet-Live-Schaltung zur WebWorks Roundup Conference 2010 in Austin, Texas, mitzuerleben. WebWorks-Chefentwickler Ben Allums, Programm-Managerin Shalini Komarla und Information Architect Vickey Morrow von BMC Software stellten die Neuerungen von WebWorks ePublisher 2010.3 vor und standen Usern in aller Welt Rede und Antwort. WebWorks’ Ziel bei der aktuellen ePublisher-Version war, den Veröffentlichungsprozess zu vereinfachen, dem Redakteur ein produktiveres Arbeiten zu ermöglichen und Content per Multichannel-Publishing effizienter in vielen unterschiedlichen Formaten bereitzustellen. Auf diese Weise können Zielgruppen punktgenauer denn je über jene Kanäle erreicht werden, die sie am intensivsten nutzen. Besonders leistungsstark: das neue Output-Format WebWorks Reverb, mit dem sich Inhalte gleichermaßen fürs Web und für mobile Endgeräte aufbereiten lassen.

SQUIDDS Finalyser: Das Potenzial von Adobe Bridge voll nutzen
Zum Abschluss des Kamingesprächs durften die Teilnehmer einen ersten Blick auf die Weiterentwicklung der SQUIDDS TOOLBOX for® Framemaker werfen: Finalyser kombiniert die Funktionalitäten der bewährten SQUIDDS Plugin-Sammlung mit Extended Scripts und stellt damit ein mächtiges Instrument für die Arbeit mit den Komponenten der Adobe Technical Communication Suite 3 zur Verfügung. Redakteure und Designer profitieren damit gleichermaßen von einem effizienteren Workflow, der clever die anwendungsübergreifenden Möglichkeiten des bislang eher stiefmütterlich behandelten Programms Adobe Bridge nutzt.

SQUIDDS: Konsequent kundenorientiert – auch beim Kamingespräch
Entsprechend der Intention der SQUIDDS Kamingespräche, den persönlichen Erfahrungsaustausch in entspannter Atmosphäre zu ermöglichen, animierte Georg Eck die Zuhörerschaft immer wieder, eigene Gedanken, Anregungen und Verbesserungsvorschläge in die Diskussion mit einzubringen. Auf diese Weise wurde das Kamingespräch zu einer fruchtbaren Grundlage für die Weiterentwicklung von Finalyser: Teilnehmer berichteten detailliert über Anwendergewohnheiten und optimierungsbedürftige Aspekte der Arbeit mit FrameMaker & Co. – alle Anregungen wurden durch die Experten bei SQUIDDS aufgenommen, um daraus zeitnah überzeugende Lösungen bereitstellen zu können.

Auch in Zukunft wird SQUIDDS in Kamingesprächen den engen Kontakt mit Kunden und Partnern pflegen – um Letzteren einen echten Informations-Mehrwert zu bieten, aber auch um die Bedürfnisse und Wünsche der Anwender noch besser kennenzulernen. Das nächste Kamingespräch ist bereits in Planung und soll voraussichtlich Ende Februar 2011 stattfinden.